hep-cat.de

June 30, 2010

AllColoursAreBeautiful – Pixelpatenschaften

Filed under: Unauthorized — atari @ 13:35

Der Chaos Computer Club Muenchen e.V. hat das von Blinkenlights inspirierte Projekt AllColoursAreBeautiful ins Leben gerufen:

Schon seit einigen Wochen ist in Puerto Giesing eine Lichterscheinung zu beobachten. Wir probieren an einer Zeile, was wir fuer alle Fenster des Buerogebaeudes umsetzen wollen: Ein grosses, interaktives Display fuer Muenchen, das den Bewohnern und Besuchern kurz vor Abriss des Gebaeudes nochmal die Gelegenheit gibt auf eine neue und ganz andere Art und Weise mit dem Haus zu interagieren.

AllColoursAreBeautiful

AllColoursAreBeautiful

Nun gibt es die einmalige Gelegenheit eine Pixelpatenschaft zu übernehmen und das Projekt damit zu würdigen sowie zu unterstützen, der Vorgang ist denkbar einfach und exakt auf der Webseite beschieben:

http://acab.muc.ccc.de/pixelpate-werden/

Wer nun überhaupt keine Vorstellung davon hat, was dort passieren soll, dem sei dieses kurze Demo-Video ans Herz gelegt – Also schnell Pixelpate werden und weitersagen!

June 28, 2010

Iron 5.0.381 – Stable für Mac OS X

Filed under: Unauthorized — atari @ 21:34
SRWare Iron 5.0.381

SRWare hat endlich eine neue Iron-Version für Mac OS X veröffentlicht, neue Features sind:

- integrierter Adblocker
- integrierter User-Agent Switcher
- deutlich verbesserte Geschwindigkeit
- Integrierte Übersetzungsfunktion
- Extensions im Incognito-Modus auf Wunsch
- Erweiterte "Privatsphäre-Einstellungen", u.a. JavaScript Block u.v.a.
- verbesserter HTML5 Support
- Lesezeichen-Manager

Weitere Informationen und den Download gibt es bei SRWare: Neue Iron-Version: 5.0.381 Stable für MacOS

Montag

Filed under: Unauthorized — atari @ 20:48

Wieder mal eine Montag, wie er im Buche steht…

…beim Verfassen dieses Artikels ist mir die Festplatte abgeraucht:

=== START OF READ SMART DATA SECTION ===
SMART overall-health self-assessment test result: FAILED!
Drive failure expected in less than 24 hours. SAVE ALL DATA.
See vendor-specific Attribute list for failed Attributes.

Leider waren die 24 Stunden anscheinend schon erreicht und sämtliche Daten erstmal verschwunden. Grandioser Weise handelte es sich natürlich um die Platte mit der /boot-Partition und ich konnte mich erstmal mit einem verfrickelten Rescue-System rumärgern. Leider konnte mit der Support von OVH nicht zusichern, dass meine zweite Platte nicht auch getauscht wird, also konnte ich erstmal alle Daten ins Offsite-Backup transferieren (lokaler FTP machte natürlich gerade heute Mucken)…
Der Festplattentausch ging dann sehr schnell, das debootstrap machte wie gewohnt Zicken, aber irgendwann zeigte sich grub gütig und bootete den Kernel. IPv6 noch in die /etc/modules rein und anfangen die mysql-DB wieder mit Daten zu füllen…
Noch laufen nicht alle Services wieder, aber das wird schon ;)

Heiße Ware: GuruPlug

Filed under: Unauthorized — atari @ 19:43

Bisher ist es enttäuschend, was sich da rund um die GuruPlug abspielt. Nachdem ich meinen PlugComputer vor ziemlich genau einem Monat dann endlich in den Händen hielt (Bezahlt hatte am 1. März 2010), wurde schnell klar, dass mein GuruPlug Server PLUS ziemlich warm wird. So gleich dachte ich an die Probleme, welche ich Ende letzten Jahres in Berlin mit meiner SheevaPlug hatte, wo die Plug zwar alles überlebt hatte, die SD-Card jedoch den Hitzetod gestorben ist. Die GuruPlug wäre vermutlich komplett in Flammen aufgegangen, wenn man sich die Temperaturentwicklung im StandBy-Betreib einmal genauer ansieht: GuruPlug with thermovision camera (Fluke Ti55)

Angeblich wird an dem Problem der Hitzeentwicklung gearbeitet und es sollen neue Geräte bzw. Austauschteile von Globalscale zur Verfügung gestellt werden, aber seit Anfang Juni gibt es auch da keine weiteren Informationen, außer den üblichen Durchhalteparolen. Zwar gibt es einige Menschen, die anscheinend mit ihren HotPlugs leben können und auch ein Debian darauf zum Laufen bringen, aber dies ist noch bei weitem nicht so ausgereift wie bei der guten alten SheevaPlug, welche bei mir seit langem stromsparende Dienste leistet. Der Bootloader ist bei weitem noch nicht dazu fähig, was er eigentlich leisten sollte, so fehlt ext2load komplett und auch noch nicht jeder Kernel kommt mit dem U-Boot klar, bzw umgekehrt. Allerdings kann ich verstehen, dass sich noch wenige mit dem Bootloader beschäftigen, da sie die Geräte ersteinmal auf eine zugelassene Betriebstemperatur herunterkühlen müssen:
- Ansatz passiv Kühler ("heat plate")
- Ansatz aktiv Kühler auf der CPU (heat sink&fan)
- Ansatz der Gehäusekühlung (2 intel-cpu fans)

Ich möchte mich daher der Meinung von 1wt.eu anschließen: “Don’t waste your money on it!”

Update: Wie es aussieht, werden die Spezifikationen der GuruPlug PLUS gesenkt – es soll nur noch einen GBit-LAN-Port geben, der andere Anschluss mit 100/10MBit betrieben werden, um der Hitzenetwicklung entgegen zu wirken.

Update II: Es wird nun ein “Professional Upgrade Kit” geben, welches allen bisherigen Käufern “kostenlos” zur Verfügung gestellt wird. Allerdings werden Porto- und Abwicklungskosten berechnet, was das ganze dann schon nicht mehr so völlig kostenfrei macht. Das Set besteht aus einem “micro fan with wire harness” – wie das allerdings montiert wird, ist bisher nicht bekannt, ich befürchte, dass dafür ein USB-Port flöten geht oder das Gehäuse geöffnet werden muss. Der Vorteil einer Plug, keinerlei bewegliche Verschleißteile zu enthalten ist damit jedenfalls hinüber, ich werde NewIT dann mal fragen, welches lüfterlose Austauschgerät sie mir anbieten können…
Der Link zur Ankündigung ist hier: http://www.newit.co.uk/forum/index.php?topic=419.msg2385#msg2385

June 11, 2010

Sinnfindung

Filed under: Unauthorized — atari @ 22:26
iPad Walking Robot

iPad Walking Robot

via

June 10, 2010

Compaq AirLife, Lenovo Skylight, Mobinnova Beam…

Filed under: Unauthorized — atari @ 21:01
Compaq AirLife 100

Compaq AirLife 100

Wo bleiben denn eigentlich die ganzen stromsparenden ARM-Devices mit vernünfig viel Arbeitsspeicher? Im Januar dieses Jahres sah es noch so aus, dass im Sommer der Markt praktisch überschwemmt werden würde von mobilen Geräten mit annehmbarer Tastatur, einem ausreichend großen Display, Prozessorgeschwindigkeiten um die 1 GHz und entsprechenden Mobilfunk-Modulen für die flexible Internetnutzung…
Das schon länger angekündigte Compaq AirLife 100 mit einem 10,1″-Touchscreen gibt es bisher ausschließlich in Spanien und anscheinend auch nur in Verbindung mit einem Vertrag für einen Datentarif bei Telefonica – movistar. Beim Hersteller werden zumindest im HP-Store schon 534,31 € als Preis für den Qualcomm Snapdragon™ QSD8250™ getriebenen Laptop gefordert, eine Verfügbarkeit ist nicht gegeben und der Online-Shop macht auch keine Angaben, wann sich dies ändern wird. Zwar wurde hier recht früh entschieden, dass Android als Betriebssystem zum Einsatz kommen soll, aber ein Donut (Android 1.6) ist halt eigentlich nicht das, womit man heute Surfen oder gar Arbyten möchte, weitere Pro- und Kontra-Argumente liefert der Review auf carrypad.com, genaue Spezifikationen in der PDAdb (FB240AA).
Ähnlich düster sieht es beim Lenovo Skylight aus, hier wurde jüngst vom in Eigenregie entwickeltem Linux zu einem “Android kernel” gewechselt und die endliche Verfügbarkeit steht erneut in den Sternen, hier wird es also vermutlich nach eine lange Weile dauern, bis der Endverbraucher derartige Geräte in den Händen halten darf.
Das von einem Nvidia Tegra2 Dual-core ARM® Cortex-A9 MPCore™ befeuerte Mobinnova Beam mit 8,9″-Display wird vermutlich früher auf dem freien Markt zu haben sein, auch hier sind mittlerweile angeblich erste Geräte mit Android aufgetaucht und die weiteren Details sehen ebenfalls vielversprechend aus, wann genau jedoch “World’s First HD Internet Smartbook” erscheint, ist hier unklar.
Ebenfalls höchst interessant scheint das Toshiba AC100-114 zu sein, es bietet 10,1″ mit 1024×600 Pixeln und soll dank dem Chipset “NVIDIA Tegra T20″ auch 1080p wiedergeben können, was wegen einer HDMI-Schnittstelle auch Sinn macht. Dazu kommen ebenfalls 512MB RAM und 16GB interner SSD-Speicher, welche von einem Android 2.1 kontrolliert werden sollen, das “Wann & Wo” ist allerdings noch völlig unklar.
Jetzt & in Japan gibt es den extrem kleinen Sharp IS01 mit Snapdragon™ QSD8250™, Android und 5-Zoll-Touchscreen, welcher aber aufgrund seiner Größe nicht wirklich in die Laptop/Netbook-Sparte passt. Außerdem gibt es momentan noch keine Geräte, welche mit dem europäischen Mobilfunknetz kompatibel wären, wesswegen Sharp-Fans vorerst mit dem älteren 800MHz FreeScale i.MX515 Netwalker mit Ubuntu Vorlieb nehmen müssen.
Bleiben noch Emtec Gdium, welcher auf einer 900MHz Loongson-CPU basiert und standhafter Weise über keine GPRS/UMTS/HSDPA-Funktionen verfügt, das Always Innovating Touchbook, welches auf einem TI OMAP™ 3 basiert, verschiedene Linux-Varianten unterstützt, aber ebenfalls keine Mobilfunktoptionen bietet und zudem vergriffen ist. Wer ohnehin auf der Suche nach einem Gerät ohne mobiles Internet ist, wäre da vermutlich mit einer Pandora, welche endlich auf dem Markt ist, gut beraten.

Bleiben noch die ganzen auf dem vom iPad getriebenen Hype um Tablets eilig auf den Markt geschusterten Geräte ohne Tastatur, welche ich persönlich nicht besonders leiden kann, aber für viele vermutlich ausreichend sind, um Webseiten zu besuchen und Kurzmitteilungen per Facebook zu verschicken. Für meinen Teil Frage ich mich aber eher, wann denn wohl die ersten Dualcore-Geräte und mit Kernen jenseits der 1 GHz zu haben sein werden, wenn sich die Einführung der Single-Core-ARM Devices schon seit gut einem Jahr hinzieht und kein Ende in Sicht ist…

June 6, 2010

authplay.dll: Es ist wieder soweit…

Filed under: Unauthorized — atari @ 13:03
FlashBlock - Adobe Flash - BetterPrivacy - Firefox

…der nächste Zero-Day im Zusammenhang mit Flashkomponenten aus dem Hause Adobe. Da mittlerweile auch Flashinhalte in PDF-Dokumente eingebunden werden können, sind gleich auch neben dem Flashplayer 10.0.45.2 noch der Reader und Acrobat 9.x von diesem Problem betroffen. Sämtliche Betriebssysteme (Windows, Mac OS X, Unix und Linux) können das Ziel der Angriffe sein, welche im besten Fall nur einen Absturz des Programmes bewirken, im schlechtesten Fall Schadcode zur Ausführung bringen. Der RC des Flash Player 10.1 soll dem Vernehmen nach nicht betroffen sein und stellt neben dem Löschen der schadhaften Kompnente und der kompletten Deinstallation eine Alternative dar. Die Release Candidates für die verschiedenen Betriebssysteme, unter anderem Android 2.2 finden sich hier, ebenso die Deinstaller für Windows und OS X. Das Security Advisory (APSA10-01) stuft den Fehler als critical ein (A vulnerability, which, if exploited would allow malicious native-code to execute, potentially without a user being aware.), weitere Details sollen in den nächsten Tagen folgen (CVE-2010-1297).

uninstall  versions  Flash Player

Für meinen Teil verzichte ich vorerst auf Flash (andere Adobe Produkte benutze ich nicht), werde aber vermutlich schon bald die ersten unüberwindbaren Barrieren im Netz finden, welche dann einen RC auf mein System spülen werden.

Update:
Adobe will nun am 10. Juni zunächst ein Update für den Flashplayer herausgeben, erst Ende des Monats (29. Juni) sollen die kritischen Lücken im Reader und Acrobat 9.x geschlossen werden; so zumindest der Plan. Weitere Informationen für Workarouds auf den verschiedenen Betriebssystemen sind dem “Security Advisory for Flash Player, Adobe Reader and Acrobat” zu entnehmen, weitere Details zu den Schwachstellen will Abobe erst herausgeben, wenn entsprechende Patches verteilt worden sind.

Update II:
Adobe hat begonnen den Flashplayer 10,1,53,64 (Flash 10.1 r53) auszuliefern, welcher schon zuvor als RC7 verfügbar war. Die Versionsnummern sind zwar gleich, die md5sum jedoch nicht:
MD5 (flashplayer10_1_rc7_mac_060210.dmg) = dd719c10d15b236f8e2f66bd25b2524b
MD5 (install_flash_player_osx_ub.dmg)    = 114a1cedccaf6bc6e374f7dd2407eb29

Siehe auch:
A brief analysis of a malicious PDF file which exploits this week’s Flash 0-day
Security Bulletin: APSB10-14 – Security update available for Adobe Flash Player

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