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January 6, 2010

Plug Computer 3.0

Filed under: Unauthorized — atari @ 15:05

Marvell hat nachdem sie ihm Dezember noch stolz verkündeten 10000 SheevaPlugs auf den Markt geschmissen zu haben nun rechtzeitig zur 2010 International CES verlauten lassen, dass mit dem Marvell Plug Computer 3.0 nun ein Nachfolger für die SheevaPlug in den Startlöchern steht.

Marvell Plug Computer 3.0

Marvell Plug Computer 3.0

Bildquelle: Marvell/newscom.com

Angetrieben wird die neue Plug von einem ARM-basierten Marvell® ARMADA™ 300 mit 2,0 GHz und ist somit rund 65% schneller als der Vorgänger mit 1,2 GHz. Neu ist auch das integrierte Wi-Fi und Bluetooth, sowie eine eingebaute Festplatte, welche im Vorgängermodell fehlten, unbekannt ist, wieviel Arbeitsspeicher dem Gerät zur Verfügung steht. Wieder dabei der USB-2.0-Anschluss und ein Gigabit Ethernet-Port, ob es einen SD-Card-Slot und die USB-to-Serial-Schnittstelle geben wird, müssen die genaueren Spezifikationen zeigen, welche sicherlich in den nächsten Tagen folgen werden. Verschiedene Linux Distributionen und FreeBSD sollen dem Vernehmen nach lauffähig gemacht werden, oder es sogar schon sein. Weitere Bilder von einem alternativen Gehäuse sind auf SlashGear und CNET zu finden, leider gibt es noch keine verlässlichen Angaben zum Preis.

January 4, 2010

Freescale Tablet Referenzdesign

Filed under: Unauthorized — atari @ 20:13
Freescale Referenzdesign

Freescale Referenzdesign

Anlässlich der 2010 International CES hat Freescale ein Referenzdesign für Internettablets veröffentlicht, welche schon in einem halben Jahr für ca. 200 $ erhältlich sein sollen. Es verfügt über eine Auflösung von 1024×600 auf einem 7”-Touchscreen, bringt einen bis zu 800 MHz schnellen i.MX515-Prozessor (basierend auf einem ARM Cortex™ A8) mit, 512 MB DDR2-RAM und die üblichen Schnittstellen. Das Tablet soll die Lücke zwischen Smartphones und Netbooks erfolgreich schließen und mit einem 2100 mAh-Akkumulator lange Laufzeiten ermöglichen. Etwas irritierend ist das Tatsache, dass UMTS nur optional eingeplant ist und so möglicherweise nicht ausreichend bei der Batterielaufzeit berücksichtigt wurde. Als Betriebssystem sind Linux-”Varianten” wie Android vorgesehen, welche zur Jahresmitte wohl auch über einen “Adobe® Flash® Player 10.1″-Integration für den Browser des ARM-Prozessor-basierten Devices verfügen sollte. Die vollständige Pressemitteilung von Freescale findet sich >hier<, ausführliche Informationen zum Referenzdesign sind >dort< hinterlegt. Weitere Bilder unter anderem auch von der “Dockingstation” sind auf ubergizmo zu finden.

Update – Cherrypal 7″

Filed under: Unauthorized — atari @ 00:45
Cherrypal.com

Wie fast schon zu erwarten war, wird die “Cherrypal Africa”-Geschichte nun noch dubioser. Der ursprüngliche Deal wurde abgeändert, statt dem ursprünglich angebotenen Cherrypal 7″ Africa mini-laptop (small, slow, sufficient) gibt es nun zwei Modelle zur Auswahl. Zum einen den Cherrypal 7″ Africa mini-laptop (Windows) zum anderen den Cherrypal 7″ Africa mini-laptop (Linux). Auch die Spezifikationen sind nun auf eine merkwürdige Art und Weise verändert worden, war ursprünglich noch von einem 400 MHz Prozessor, 256 MB DDR RAM und 2 GB NAND-flash die Rede, gibt es nun ein “Intervall”, welches nach oben von 1,6 GHz, 1 GB DDR RAM und einer 40 GB Festplatte abgegrenzt wird. Auch die Bildschirmgröße ist jetzt variabel von 7″, 8,9″ oder 10,2″, ebenso ist die Farbe des Gerätes plötzlich unklar. Geändert hat sich jedoch nicht der Preis, dieser ist mit 99$ konstant niedrig geblieben, allerdings steigt nun die Spannung, welches Gerät es denn nun geliefert wird, bzw. ob überhaupt. Habe jedenfalls sogleich eine Email abgeschickt, in der ich um Aufklärung bitte…

Update: Noch während ich diesen Artikel schrieb, bekam ich eine Antwort von Max Seybold, dass wenn es für mich in Ordnung wäre morgen ein “Linux 8.9″ screen laptop” auf die Reise geschickt wird. Ich habe zugestimmt und bin gespannt!

Update²: Ein provisorisches Resumee der Ereignisse ist in diesem Eintrag nachzulesen: “Cherrypal: Vorläufige Zusammenfassung

2010 und immernoch kein universelles Dateisystem

Filed under: Unauthorized — atari @ 00:10

Im Jahre 2010 begab es sich, dass eine ~250 GB große ext4-Partition auf einer USB-Platte, bzw die darauf enthaltenen Daten für Mac OS X lesbar gemacht werden mussten. Das erste größere Erstaunen gab es dann an dem Punkt, wo ich feststellte, das Debian Lenny noch kein ext4 kann; also eine Ubuntu Live-CD herunterladen und in einer virtuellen Maschine booten, die kann das. Glücklicherweise war die Festplatte nur zu etwa 100 GB mit Daten belegt, was es ermöglichte die Größe der ext4-Partition anzupassen. Anschließend eine FAT32-Partition erstellen und die Daten kopieren; schön, dass dann vier Dateien mit über 4 GiB dann nicht kopiert werden konnten, da die maximale Größe einer Datei damit überschritten war. Also per SCP die nicht kopierbaren Daten auf die lokale Festplatte geschickt und dort zwischengespeichert. Jetzt noch die ext4-Partition löschen und stattdessen ein HFS+-Dateisystem erstellen. Nun die Daten von FAT32 auf die HFS+-Partition kopieren (die zwischengeparkten auf dem Host nicht vergessen) und letztendlich das FAT32 löschen um den Platz für HFS+ zu vergrößern…

January 3, 2010

Technologie für Körperscanner

Filed under: Unauthorized — atari @ 01:55

Die in der Öffentlichkeit als Nacktscanner bekannt gewordenen Sicherheitskontrollen erfahren derweil eine “terminologische Verharmlosung“, wie es die Süddeutsche Zeitung treffend beschreibt. Das Bundesinnenministerium, damals noch unter Leitung von Wolfgang Schäuble, ließ letztes Jahr noch verlauten: “Diesen Unfug machen wir nicht mit“, doch nach dem vereiteltem Anschlag auf ein amerikanisches Flugzeug in Detroit spricht Innenexperte Wolfgang Bosbach (CDU) in der Neuen OZ schon von einem flächendeckenden Einsatz von Körperscannern noch in 2010. Die Persönlichkeitsrechte sollen bei den Ganzkörperscannern der zweiten Generation, welche zwar noch nicht existieren und erst in der Entwicklung sind, möglichst unbelastet bleiben, so jedenfalls der Tenor von Thomas de Maizière und dem Bundesforschungsministerium. Neben Datenschützern tragen auch Gesundheitsexperten Bedenken, da die für den Körperscan eingesetzten Terahertz-Wellen noch nicht abschließend auf ihre möglicherweise negativen Auswirkungen auf den Gesundheitszustand untersucht worden sind. Eine vollkommen “ungefährliche” und die Intimbereiche von Flugpassagieren pixelnde Version soll aber laut FOCUS schon im Januar in Lübeck präsentiert werden…

Mittlerweile gibt es eine Online-Petition gegen Körperscanner an deutschen Flughäfen:
Datenschutz -Keine Zulassung von Ganzkörper-Scannern vom 03.01.2010

January 2, 2010

CyanogenMod-4.2.11

Filed under: Unauthorized — atari @ 20:38
 CyanogenMod Android Rom - Icon

This release fixes the ext filesystem regression, and a number of other nasty bugs. Multitouch support has been added to the browser and gallery!

CyanogenMod-4.2.11

          http://cyanogen.org/update-cm-4.2.11.1-signed.zip
          md5sum 9407a34f0a6429b5a44430b17379d433
          SHA1 68b687bae76f30b7abaaba878a241aa96e8e0267

Code Repository: http://github.com/cyanogen

Multitouch ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber funktioniert definitiv…

Mozilla Fennec Release Candidate 1.0

Filed under: Unauthorized — atari @ 14:30
Mozilla Fennec

Mozilla Fennec

Mozilla hat knapp, aber wie versprochen noch pünktlich zum Jahreswechsel, seinen mobilen Browser Fennec als RC1 zur Verfügung gestellt. Er liegt für Maemo (N900/N810) und Windows Mobile bereit, kann aber auch auf Desktop Betriebssystemen wie Linux, Windows und Mac OS X getestet werden. Allgemeine Hilfestellungen bietet Mozilla auf der Webseite “Mobile Help & Tutorials” an. Ausführliche Dokumentation zum RC1 ist unter “Firefox for Mobile 1.0 Release Candidate Release Notes” hinterlegt. Wie es momentan aussieht, finden einige Virenscanner den Windows-Installer ein wenig unheimlich [TR/Crypt.XPACK.Gen - AntiVir 7.9.1.122 | McAfee-GW-Edition 6.8.5 - Trojan.Crypt.XPACK.Gen | Sunbelt 3.2.1858.2 - Trojan-Spy.Win32.Zbot.gen (v)]Mozilla selbst freut sich und wünscht ein frohes neues Jahr

Hoffentlich mit Fennec für Android ;)

January 1, 2010

Cherrypal Africa

Filed under: Unauthorized — atari @ 22:56
Cherrypal.com

Obwohl die ganze Geschichte ein wenig dubios anmutet, habe ich mich dennoch vor Weihnachten entschieden einen Cherrypal 7″ Africa zu bestellen. 99$ für ein 400 MHz Netbook – klingt erstmal vernünftig; leider ist die Quellenlage, um welchen Prozessor es sich handelt, verwirrend und zudem auch noch dünn gesät. Der eine Artikel spricht von einem ARM9-S3C2450 von Samsung, andere nennen einen XBurst-Prozessor von Ingenic oder auch einfach einen nicht näher spezifizierten ARM-Kern.

Cherrypal 7" Africa

Cherrypal 7" Africa

Die weiteren Details, wie 256 MB DDR RAM, 2 GB NAND-Flash, 800×480 TFT-Auflösung, 100 MBit Ethernet, WiFi, 1x USB 2.0, 2x USB 1.0 und SD-Karteneinschub sind auch weniger spektakulär, jedoch für 99$ immernoch ein extrem multimedia-fähiger Bilderrahmen. Bin jetzt mal gespannt, ob da demnächst eine Wundertüte bei mir ankommt oder, ob es Probleme mit der Lieferung geben wird. Derweil gibt es nur die Möglichkeit sich den Spekulationen anzuschließen oder einfach abzuwarten, ob nach dem Western Union Transfer an “Max Seybold, Palo Alto, CA 94303, USA” nun auch der Wareneingang folgt.

Update: Ein provisorisches Resumee der Ereignisse ist in diesem Eintrag nachzulesen: “Cherrypal: Vorläufige Zusammenfassung

Siehe auch: Cherrypal Asia – the “underwear crisis”

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