hep-cat.de

October 11, 2009

SheevaPlug – Serielle Konsole auf Mac OS X

Filed under: Unauthorized — atari @ 17:23

Nachdem Felix auf dem letzten Easterhegg in Hamburg in einem Nebensatz erwähnte, dass sich das Internet-Sharing auf Mac OS X mit VMware Fusion beißt und ich nun selbst merkwürdige Effekte mit Verbindungsabbrüchen hatte, musste ich von meinem ursrünglichen Setup für den Zugriff auf die Serielle Konsole der SheevaPlug Anstand nehmen. Also hier nochmal vorallem für mich, aber auch für die Nachwelt, die Anleitung von tmk aus dem Forum von openplug.org:

1.) Treiber für Mac OS X von http://www.ftdichip.com/Drivers/VCP.htm herunterladen.
2.) Rebooten
3.) Die Datei /System/Library/Extensions/FTDIUSBSerialDriver.kext/Contents/Info.plist anpassen
4.) Dieses Schema verwenden: Info.plist
5.) sudo touch /System/Library/Extensions
6.) sudo kextunload /System/Library/Extensions/FTDIUSBSerialDriver.kext
7.) sudo kextload /System/Library/Extensions/FTDIUSBSerialDriver.kext
8.) USBtoSerial-Kabel anschließen
9.) screen /dev/tty.usbserial-FTS8WJ4CA 115200

Leider produziert das Mac OS X Terminal zu gewissen Zeiten und in Zusammenhang mit UTF-8 gerne Zeichensalat…

Einen tftpd hat Mac OS X auch gleich an Bord (Anleitung von aplawrence.com):

sudo launchctl
load -F /System/Library/LaunchDaemons/tftp.plist

Dateien in den Ordner: /private/tftpboot legen
Ausschalten des tftpd mit:

unload /System/Library/LaunchDaemons/tftp.plist

October 9, 2009

CyanogenMod v4.1.999

Filed under: Unauthorized — atari @ 22:55
 CyanogenMod Android Rom - Icon

Nachdem Google gegen die Verbreitung des herkömmlichen CyanogenMod vorgegangen ist, wurde nun die Initiative ergriffen und das beliebte ROM so modifiziert, dass keine proprietären Pakete mehr enthalten sind. Nun werden ausschließlich Applikationen geliefert, welche aus Open-Source-Code bestehen. Wer auf die Closed-Source-Software aus Mountain View nicht verzichten möchte, darf diese aus einem zuvor erstellten Backup wieder auf seinem Device installieren, was für viele Benutzer wohl auch notwendig ist.
Die aktuelle Version des Mods basiert auf Android 1.6 und wird weiterhin mittels des “Cyanogen Recovery 1.4“-Tools auf das betroffene Gerät appliziert. Eine ausführliche bebilderte Anleitung findet sich bei simplehelp.net und beschreibt die Installation von CyanogenMod v4.1.99, kann aber analog mit v4.1.999 durchgeführt werden. Bevor jedoch überhaupt irgendeine Veränderung am G1 oder anderen Android-Geräten vorgenommen werden kann, ist es notwendig sich einen Root-Account auf dem Mobiltelefon zu beschaffen, was in meinem Fall letztendlich relativ einfach war. Klappt, soweit ich das momentan beurteilen kann, alles sehr gut:

Modellnummer:      T-Mobile G1
Firmware-Version:  1.6
Kernel-Version:    2.6.29.6cm42 shade@toxygene
Mod version:       CyanogenMod-4.1.999
Build-Nummer:      DRC83

Lokaler Mirror für das Image: http://cyanogen.org/update-cm-4.1.999-signed.zip
                                                  md5sum 7f8b377c5ded60e057140119ab2a3fbd

Manko ist allerdings, dass der neue integrierte SlideME Application Manager noch recht buggy ist und daher nicht an den Konkurrenten von Google herankommt. Tethering mit android-wifi-tether funktioniert jedoch prima und auch der ConnectBot lässt mich unterwegs irssi benutzen.     :)

 Update: Das HTC Magic scheint auch für diesen Mod empfänglich zu sein.

Neuer Wirbel um Sperrgesetz

Filed under: Unauthorized — atari @ 13:17

Der Providerverband ECO hat anscheinend unterschwellige Botschaften erhalten, dass die EU nichts am geplanten Access-Blocking in Deuschland auszusetzen hat. Das im Juni vom Bundestag und einen Monat später vom Bundesrat durchgewunkene “Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen” scheint keinen Einspruch der EU-Kommission hervorzurufen, berichtet heise online unter Berufung auf eine Sprecherin des Branchenverbandes ECO. Nun wird auf eine offizielle Bestätigung der EU gewartet, damit der Bundespräsident das Gesetz unterschreiben kann und es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird. Nicht wirklich unerwartet…
Interessant ist hingegen das Gemenge um die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, in der einige das Späte Ende der Vertragsunterzeichnung zu Kinderporno-Sperren sehen, mit der sich eine nicht geringe Menge Provider die freiwillige Selbstverpflichtung auferlegt hat, bestimmte Seiten nach den Vorgaben des Bundeskriminalamtes zu sperren. Andere Stimmen dämpfen die Vorfreude und lesen das anhängige Dokument anders, aber selbst die Frankfurter Allgemeine sieht in dem Urteil eine Stärkung der Gegner von Internetsperren. Es bleibt abzuwarten, ob die FPD sich in den Koalitionsverhandlungen gegen ihren Wunschpartner durchsetzen kann und neben der Vorratsdatenspeicherung, auch die Zensurlisten noch vor der eigentlichen Einführung wieder abgeschafft werden, oder ob die Einführung des Bürgergeldes mit liberaler Prägung und eine Steuersenkung für Besserverdiener doch eher den Wahlzielen der freien Demokraten entspricht.

October 8, 2009

Internet Sharing mit Snow Leopard

Filed under: Unauthorized — atari @ 00:03
Internet Sharing Mac OS X 10.6.1

Bei Apple scheint in bezug auf WLan momentan der Wurm drin zu sein, erst das vermurkste Mac OS X 10.5.8 Update, nach welchem das Sharing auch nicht funktionierte und nun der Schneeleopard mit ähnlichen Auswirkungen. Beim 10.5.8er Problem waren ausschließlich Airport-Broadcom-Karten betroffen, nun wird mit Mac OS X 10.6.1 Airport-Atheros-Karten die Möglichkeit entzogen die Internetverbindung über WiFi freizugeben. Atheros-Karten sind in vielen älteren MacMini-Geräten verbaut worden und diese scheinen von Apple nicht mehr als vollwertige Rechner betrachtet zu werden, denn ein Patch oder Workaround lässt auf sich warten. Broadcom-Chips hingegen haben keine Macken und können weiterhin als Access-Point eingesetzt werden. Für mich ist das momentan sehr ärgerlich, da ich nun erstmal mit einem semifunktionalen FRITZ!WLAN Repeater leben muss. Grandios Apple, weiter so…

October 7, 2009

Brumcon 9 – Stroke Of Darkness

Filed under: Unauthorized — atari @ 19:57

Call For Speakers

Die Brumcon ist eine technophile Veranstaltung, welche mehr oder weniger regelmäßig in Birmingham stattfindet, so auch dieses Jahr. Laut der Webseite und den gängigen Mailinglisten wird nun am 5. Dezember 2009 zur Brumcon 9 geladen. Für ein breites Themenspektrum werden noch Speaker gesucht, die etwas Interessantes zu erzählen haben:

If you're interested in speaking at BrumCon 9 then please contact us at brumcon9@brum2600.net with details of your proposed talk. The length of the talk will depend on the number of speakers, but generally should be between 30-60 minutes. If you feel that you need more than an hour, talk to us and we'll arrange something for you

Topics of particular interest:
Hacking/Security related talks
Phreaking/Telephony related talks
Wireless (Bluetooth, GSM, 802.n, Radio, Satellite) communications
Social engineering / experimentation

Brumcon 9 - Stroke Of Darkness

Alle weiteren Informationen zur diesjährigen Veranstaltung und den Vorangegangenen finden sich im Netz und auf den Webseiten der Veranstaltung.
BRUMCON 9 – Stroke Of Darkness
5th December 2009
Menzies Strathallan Hotel
225 Hagley Road, Edgbaston
Birmingham. B16 9RY

October 6, 2009

Tethering mit dem G1

Filed under: Unauthorized — atari @ 21:22
Tetherbot

Für Benutzer des HTC Dream, welche nicht im Besitz eines Root-Accounts auf dem Telefon sind, gibt es anscheinend nur die Möglichkeit Tethering über das USB-Kabel zu benutzen. In diesem Fall bietet es sich an den Tetherbot zu benutzen, der einen SOCKS-Proxy auf dem Handy öffnet, auf welchen dann vom Computer aus zugegriffen werden kann. Als Clients funktionieren Linux, Windows und Mac OS X, allerdings nur letzteres ohne zusätzliche Treiber. Auch SSH-Sessions sind möglich, wenn die Funktion “Port Bouncer” aufgerufen und eingerichtet wird, im Großen und Ganzen nett, aber jetzt nicht überwältigend. Viel schöner ist folgende Lösung:

android-wifi-tether

Die Software android-wifi-tether ermöglicht es Benutzern die über Root-Rechte auf dem Handy verfügen ein Ad-hoc WLan zu erstellen, welches dann von Client-Rechnern benutzt werden kann, um auf das Internet zuzugreifen. Alternativ kann auch via Bluetooth das Internet an ein anderes Gerät weiter gereicht werden. Wunderbarer Weise ist das Ganze auch noch unter der GPL v3 veröffentlicht worden, was die Anpassung und Verbesserung enorm erleichtert. Im WiFi-Betrieb kann der Zugriff auf das Netzwerk anhand der MAC-Adresse beschränkt werden und eine Zugangserschwernis aka. WEP-Verschlüsselung besteht auch. Grandioses Programm, welches den USB-Port frei lässt und mehrere Geräte mit dem Netz verbinden kann.

VMware Fusion 3

Filed under: Unauthorized — atari @ 12:45
VMware Fusion 3

Knapp 2 Monate nach dem Erscheinen von Snow Leopard wird VMware seine Virtualisierungslösung für den Mac mit einer neuen Version bestücken. Sie soll vollständige 64-Bit-Unterstützung bieten und damit den Weg frei machen, um auf mehr Speicher für die virtuellen Maschninen zuzugreifen. Die Vollversion soll 79,99$ kosten, ein Upgrade von einer früheren VMware Fusion Ausgabe schlägt mit 39,99$ zu Buche. Die Unterstützung für Windows 7 soll ausgereift sein und Features wie Windows Aero and Flip 3D vollständig unterstützt werden, auch das DirectX 9 Shader Model 3.0 3D wird enthalten sein, um mehr Windows-Spiele ruckelfrei zum Laufen zu bringen. Die Alternative dazu, OpenGL 2.1, wird ebenfalls lauffähig sein und kann dann mit Fusion 3 ab dem 27. Oktober ausführlich getestet werden. Vorbestellungen für die Vollversion werden ab heute über die gängigen Vertiebskanäle entgegen genommen.

Andere Android Accessories

Filed under: Unauthorized — atari @ 02:33
Android

Bei meinen Ausflügen in die Weiten des Internets mit dem Ziel mehr über mein mühsam erstandenes HTC Dream zu erfahren, bin ich natürlich auch auf andere Geräte gestoßen, welche Android als Betriebssystem benutzen und für die Westentasche gedacht sind. Eines der interessantesten aber noch nicht käuflich zu erwerbenden ist das Motorola CLIQ, welches wohl in Europa unter dem Namen Motorola Dext auf dem Markt erscheinen wird, es verfügt wie das T-Mobile G1 über eine Tastatur, hat aber geringfügig mehr RAM (256MB) und auch ROM (512MB). Der allseits beliebte Qualcomm MSM7201A (ARM11@528MHz) wird das erste Android-Handy dieses Herstellers antreiben und eine spezielle Software mit Namen MOTOBLUR soll zusätzlichen Komfort auf die Plattform bringen. Auch LG wird auf den Zug aufspringen und versuchen das LG-GW620 an den Kunden zu bringen, leider gibt es dazu noch nicht allzu erhellende technische Daten, außer dass es ebenfalls über ein Keyboard verfügt und die gleiche Kombination aus RAM und ROM wie der Konkurent von Motorola besitzt. Auch das genaue Erscheinungsdatum für Europa ist unbekannt, wahrscheinlich wird es aber noch dieses Jahr in den Läden zu finden sein. Ein etwas älteres Gerät mit nativer Tastatur und schmalen 128MB RAM ist das CompuLab Exeda, welches sich aber wegen seiner vielen Anschlüsse und Debugging-Möglichkeiten wohl für eine Entwicklungsumgebung am besten geeignet ist. Betrieben wird es von einem Marvell PXA270 mit 520 MHz und hat ungewöhnlicherweise ein JTAG-Interface, RS-232 und einen Ethernet-Port. Falls ich nichts übersehen habe, sind HTC Dream, Motorola CLIQ, LG-GW620 und CompuLab Exeda die einzigen Geräte, welche über die Möglichkeit verfügen echte Tasten zu drücken, anstatt sich mit einem On-Screen-Keyboard herumzuplagen.
Ein ebensolcher Plagegeist ist das DSTL1 von General Mobile, welches allerdings den großen Vorteil besitzt 2 SIM-Karten im Handy betreiben zu können, eine für Telefonie und eine für Datenübertragung. Angetrieben von dem 624MHz schnellen Marvell PXA 310, aber leider nur mit 128MB RAM und 256MB ROM, dafür mit 5 MegaPixel-Kamera. T-Mobile ist hingegen gerade dabei das Niedig-Preis-Segment zu bestücken und hat dafür diesmal nicht mit HTC kooperiert, sondern sich von Huawei das U8220 gesichert und vertreibt es als Pulse. Es besitzt 128MB RAM, doppelt soviel ROM, den gleichen Prozessor wie das G1 und soll noch in diesem Monat auf den Markt treten.
Ob die Hackability der genannten Geräte gegeben ist oder die Gerätehersteller aus den praktisch nutzbaren Lücken beim G1 ihre Schlüsse gezogen haben (neuere HTC Dream Handys kommen gleich mit schwer zu knackendem Android 1.5) und die Software strikter abriegeln, wird sich noch zeigen. Sobald die Akkulaufzeiten im UMTS-Betrieb annehmbar werden, entsprechende bezahlbare unlimitierte Datentarife existieren (5 GB/Monat sind nicht viel), Tethering nicht mehr geächtet wird und auch Internet-Telefonie flächendeckend erlaubt ist, wird eine schönere mobile Zukunft hereinbrechen. Leider sieht es bisher nicht ganz so danach aus…

October 3, 2009

Unverzichtbare Applikationen für Android

Filed under: Unauthorized — atari @ 21:33
Android

Um das G1 sinnvoll benutzen zu können ist die Installation eines alternativen Images wie dem CyanogenMod obligatorisch, damit der alltägliche Gebrauch noch komfortabler wird, empfielt es sich allerdings noch weitere Software zu installieren. Da mit dem erwähnten ROM kein Google-Account mehr von Nöten ist, um das HTC Dream zu benutzen und ich diese Option selbstredend ausgewählt habe, steht der Android-Market nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung.
Also müssen die erwünschten Applikationen manuell heruntergeladen werden, was am einfachsten über einen Computer funktioniert, und anschleßend via USB-Kabel auf die SD-Karte übertragen werden.
Damit sie sich dann komfortabel installieren lassen, bietet es sich an zuerst am Handy die Seite von OpenIntents aufzurufen, um von dort den OI File Manager zu laden:

OI File Manager

File Manager for Android is an open file manager that seamlessly cooperates with other applications. - The OpenIntents file manager allows you to browse your SD card, create directories, rename, move, and delete files. It also acts as an extension to other applications to display "Open" and "Save" dialogs.

Anschließend steht der Weg offen Software von einem Rechner auf die interne SD-Karte des Handy zu kopieren und zu installieren. Damit ein wohliges Gefühl von dem Gerät ausgeht, sollte dringend die ScummVM installiert werden, um die Klassiker aus den 90er Jahren immer in der Tasche zu haben:

ScummVM-Android

ScummVM is a program which allows you to run certain classic graphical point-and-click adventure games, provided you already have their data files. The list of supported games is quite substantial—see the main ScummVM site for the full list.
 
Da das eingebaute Terminal wegen dem read-only Dateisystem keine vernünftige Verwaltung von SSH-Verbindungen ermöglicht, ist die Installation eines zusätzlichen Secure-Shell-Clients von Nöten. Irssi ist darüber zwar noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber immerhin hält der Client die Verbindung auch, wenn die Internetverbindung über GPRS erfolgt und kurzzeitig Funklöcher durchfahren werden:

connectbot - SSH Android

ConnectBot is a Secure Shell client for the Android platform. Its ultimate goal is to create a secure connection through which you can use a shell on a remote machine and transfer files back and forth to your phone

Für die bessere Kenntniss der Umgebung in Bezug auf drahtlose Netzwerke gibt es auf Anhieb zwei Tools, welche sich anbieten, beide sind über den Android-Market zu beziehen, aber auch ohne Google-Account gibt es Möglichkeiten an die Software zu gelangen (Einfach die Suchmaschine des geringsten Misstrauens befragen).

WifiScan

wifiScan is a wardriving application for the Android platform.
(Wardriving is scanning for wifi access points and saving their GPS locations, usually done while driving.) Wifi access point details are saved on the SD card so they can later be imported into Google Earth.

G-Mon

G-MoN is a powerful WarDriving scanner. It scans for all WiFi networks in range and saves the data with GPS coordinates into a file on your sd card. You can create a kml file to watch them in Google Earth. It shows you the encrytion, channel and signal strength.

Beta- und Alpha-Versionen von G-MoN gibt es in unregelmäßigen Abständen zum Testen im Wardriving-Forum in diesem Thread.

Auch praktisch, aber schon standardmäßig im genannten Image enthalten sind der Camcorder und die Kamera mit Zoom (anders als bei der 1.1er Firmware des G1 von T-Mobile, wo es keine Möglichkeit gab mit der Kamera zu zoomen oder Videos zu erstellen).

T-Mobile G1 rooted

Filed under: Unauthorized — atari @ 02:32
 CyanogenMod Android Rom - Icon

Nach dem extrem beschwerlichen Erwerb eines HTC Dreams stand als nächstes natürlich an das Gerät von dem T-Mobile-Branding zu befreien. Dies stellte sich jedoch leider nicht so einfach wie anfangs erwartet dar:

Firmware: 1.1
Baseband: 62.33.20.08U_1.22.12.29
Kernel: 2.6.25-01843-gfea26b0 android-build@apa27 #6
Build: 123099

Das Gerät wollte sich natürlich gleich nach dem ersten Kontakt mit dem Internet ständig auf eine neue Firmware-Version updaten, was regelmäßig mit einem Wegklicken der Meldung verbunden war; da sich die neueren Images schließlich nicht mehr so einfach oder garnicht entfernen lassen und so einen Root-Account zuverlässig unterbinden. Der telnetd-root-exploit war in dieser G1-Variante leider nicht mehr möglich, also ging das lustige Suchen nach einem passenden Tutorial los. Nach etlichen Irrwegen rund um die G1 goldcard erinnerte ich mich an den CVE-2009-2692 aus dem August. Praktischerweise musste ich nicht einmal mühsam mit einem Cross-Compiler rumhantieren und anschließend mit den neu erworbenen Root-Rechten den Secondary Program Loader manuell austauschen, sondern konnte auf FlashRec, welches eben diese Lücke ausnutzte, zurückgreifen. In Kombination mit dem CyanogenMod Recovery 1.4 das sogar eine grafische Oberfläche anbot, war die Sache relativ einfach. Wichtig hierbei war eine SD-Karte mit Fat32-Dateisystem zu verwenden und ein passendes Image zu finden: Mit CyanogenMod v4.0.4 habe ich vorerst eine gute Wahl getroffen, auch wenn Google mittlerweile anfängt den Entwicklern mächtig auf die Nerven zu gehen und wohl auch schon die Anwälte auffährt. Toll dieses “quelloffene” Handy…

Mittlerweile sind die CyanogenMod Images nurnoch über Umwege zu erhalten und es wird intensiv daran gearbeitet auschließlich OpenSource-Software in der richtigen Lizenz zu verwenden, sowie auf Google-Applikationen wie Maps, GTalk, Market, YouTube usw. zu verzichten, was natürlich die Implementierung eines alternativen App-Stores voraussetzt:

http://github.com/cyanogen

Schon irritierend, wie ein sich Google in Bezug auf Android langsam an die Weggefährten Apple und Microsoft anpasst, um die Macht über die Geräte nicht zu verlieren. Naja, mein G1 befreit – /me ist glücklich

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